OWKBensheim


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Füssen-Schwangau-2019

Wanderwoche

Berge, Seen, Musik

In der ersten Herbstferienwoche verbrachte der Odenwaldklub Bensheim mit
28 Personen die Wanderwoche in Schwangau bei Füssen. Der Wettergott hatte es gut gemeint und bis zum Freitagnachmittag, mit Sonnenschein, den Aufenthalt versüßt. Im Hotel angekommen, erkundete die Gruppe mit einem Spaziergang zum Forggensee die nähere Umgebung. Täglich waren drei Wanderungen, mit unterschiedlichen Lauflängen sowie Auf- und Abstiegen im "Angebot". Mit der Auffahrt zum Tegelberg (1700 m), dem Hausberg von Schwangau, begann die Wanderwoche. Der Panoramaweg "Königsrunde", ein Rundweg mit spektakulären Ausblicken und unterhaltsamen Informationen über die Wander- und Jagdgepflogenheiten der bayrischen Königsfamilie, ein steiler Bergweg, dem "Ahornreitweg", führt hinab zur ehemaligen Jagdhütte König Ludwig II (1.167 m) weiter auf dem Wasserleitungsweg vorbei an den Königschlössern nach Hohenschwangau oder durch die Pöllatschlucht nach Schwangau wurden gemeistert. Der Tag schloss mit einem Besuch der Abendveranstaltung "Alphornblasen" am Alpsee in Hohenschwangau und einer kleinen Nachtwanderung nach Schwangau ab. Das gemeinsame Ziel, am Dienstag, war die "Alpe Beichelstein" (1027 m). Die einen umrundeten den Hopfensee und gelangten mit dem Taxi zur Mittagsrast, die anderen wanderten vom Hopfensee, vorbei am Faulensee über das Koppenkreuz (916 m), dem Pestfriedhof Rieden hinauf zur Alpe. Die Belohnung war der Blick über den Hopfensee in die Ostallgäuer Alpen mit dem dominierenden Berg "Säuling" (2.039 m). Eine Bustour über Reutte, am Plansee entlang mit einem Besuch des 1870 - 1878 entstandenen "Schloss Linderhof" sowie einem Aufenthalt in Oberammergau, dem Holzschnitzerdorf mit "Lüftelmalereien" an den Hausfassaden, als Passionsspielort mit internationaler Bekanntheit, füllten den Mittwoch aus. Der Ausgangspunkt zu den Aktivitäten am Tag der Deutschen Einheit war der Weißensee im Ortsteil Oberkirch. Auf dem Weißensee-Rundweg wanderte Gruppe 1 an Wasserfällen vorbei und über den Hugo-Ludwig-Steg an der tiefsten Stelle des Sees zu einer Besonderheit dem kleinen Felsentor das "Törle". Gruppe 2 nahm kurz darauf den Weg hoch zum geheimnisvollen Alatsee, der als Schauplatz eines erfolgreichen Allgäu-Krimis einige Berühmtheit erlangte. Drei Teilnehmerinnen liefen vom Weißensee, am Alatsee vorbei hinauf zur urigen
Salober Alm (1150 m). Am frühen Abend besuchte die Gruppe gemeinsam die Wieskirche, eine der berühmtesten Rokkokokirchen der Welt und nahm an der Veranstaltung "Musik und Wort" mit festlicher Orgelmusik und meditativen Texten zum Tag der Deutschen Einheit teil. Der Freitag begann mit der Stadtführung in Füssen und dem Besuch des Lechfalls, Am Nachmittag legte das Schiff nach einer 11/2 stündigen Fahrt auf dem Forggensee am Musicalhaus Füssen an und die Teilnehmer/Innen besuchten nach dem Abendessen das Musical "König Ludwig II". Der letzte Tag führte die Wandergruppe, im strömenden Regen, in das Tannheimer Tal. Von Tannheim aus wanderten die einen und die anderen fuhren mit dem Bus oder dem Tannheimer Alpenexpress zum Vilsalpsee. Das Gebiet um den Vilsalpsee ist seit über 50 Jahren als Naturschutzgebiet ausgewiesen und gleichzeitig NATURA-2000 Gebiet. Von dort ging es weiter bis zur Vilsalpe und dem Bergacht Wasserfall. Der Abschluss der Wanderwoche war in einem Café am Haldensee im Tannheimer Tal. Die Organisation und Durchführung hatte Brigitte Bach, die Führung der Kurztouren übernahm spontan Anita Stalf.



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